Vladimir Frenkel
Vladimir Frenkel arbeitet im traditionellen Format der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts. Seine Bilder sind lyrisch. Er improvisiert im Geist der surrealistischen Künstler Miro und Klee, die ihr Kunstsystem nach dem Prinzip der Metaphysik durch Abwechslung von abstrakten Formen mit Darstellungen menschlicher Figuren, Tieren und Häusern aufbauten. Es wirkt ungewöhnlich, dass der Umgang mit Tradition, Zitaten in der Improvisation von V. F. nicht stört. Im Gegenteil, er harmoniert. („Wahrscheinlich ist die Poesie selbst nur ein herrliches Zitat“ - Anna Achmatowa). Es gibt einen Begriff „Semantik der möglichen Welträume“. Dieser Begriff enthält die gesamte Ideologie der Kultur des zwanzigsten Jahrhunderts. Der tatsächliche „Weltraum“ ist nur eine der vielen Möglichkeiten. Aus der Vielfältigkeit der Welträume folgt eine Vielfältigkeit der Wahrheiten. „Mögliche Welträume“ leben in unserem Bewusstsein, in unserer Weltanschauung und in unserem Werk viel realistischer als die sichtbare Welt. Das umfasst die Philosophie der klassischen Moderne. Hier liegt ihre Stärke und Attraktivität. Die konzeptionelle Basis der Moderne versucht der Autor in seinen malerisch-graphischen Experimenten zu verwirklichen. Die Improvisationen des Künstlers sind konfliktlos und undramatisch. Sie sind einfach und durch ihre plastische Sprache klar, sie enthalten keine reine designerische Grundlage. Sie sind nicht einfach ein dekorativer Fleck auf der Wand, man will sie beobachten, sie stehen im kulturellen Kontext. Im Gegensatz zur konservativen Meinung bestätigt der Künstler, dass die Welt einfach ist und aus Zeit, Raum, Farben und Linien besteht. Die Frage aber, wie Sie sich  in diesen „Möglichen Welträumen“ empfinden, ist eine andere Geschichte. So sieht die unaufdringliche Idee der Improvisationen von Vladimir Frenkel aus.
Galina Korobowa, Kunstwissenschaftlerin
Vita
Geburtsdatum: 27. Mai 1979
Geburtsort: Rostow am Don, Russland

1986 - 1996 Schule in Rostow am Don
1996 Hochschulreife
1996 - 2005 Diplomstudium Design an der Staatlichen Akademie für Architektur und Kunst Rostow am Don
2002 Diplom in Design
2002 - 2005 Aspirantur
10/2004 - 10/2005 Führung der Galerie in Rostow am Don
11/2005 - 4/2006 Studium am „Kinneret College“, Israel
09/2006 - 03/2007 Assistent beim Lehrstuhl für Architektonische und Künstlerische Projektierung an der Staatlichen Akademie für Architektur und Kunst Rostow am Don
2009-2016 Studium Osteuropäische Kulturen, Slavistik und Soziologie an der Universität Basel
2016 Master of Arts
Ausstellungen (Auswahl)
2018 Einzelausstellung: Vladimir Frenkel - Zeichnung und Malerei, Galerie Turmstraße 14, Lörrach
2015 Biennale de Montreux (Schweiz)
2014 Gruppenausstellung „10 im Quadrat“, Dreiländermuseum, Lörrach
2014 Regionale Messe, Art Rostow am Don (Russland)
2014 Einzelausstellung: Noch etwas – Entwicklungen hier und in der Fremde. Vladimir Frenkel – Werkschau, Gallery ART & CONTEXT 101, Basel (Schweiz)
2013 Gruppenausstellung. „Rostow am Don zu Gast am Dom“: Vadim Murin, Yuri Palaychev, Vladimir Frenkel, Svetlana Dehtiar; Eurasia Gallery von Massow, Köln
2013 Gruppenausstellung. Galerie Katapult, Basel (Schweiz)
2012 Einzelausstellung im Rahmen des Europäischen Tages der jüdischen Kultur, Emmendingen
2012 Bilderpräsentation zur Lesung, Gallery ART & CONTEXT 101, Basel (Schweiz)
2011 Gruppenausstellung im Rahmen des ersten langen Artotheks- und Bibliotheksabend, Weil am Rhein
2008 Einzelausstellung beim Rathaus Lörrach
2006 Einzelausstellung beim Kongress-Hotel „Don Plaza“, Rostow am Don (Russland)
2005 Einzelausstellung beim College “Emeh-ha-Yarden“ (Israel)
2005 Einzelausstellung, Galerie “Exposition”, Rostow am Don (Russland)
2004 Einzelausstellung, Galerie „bell étage“, Rostow am Don (Russland)
2004 und 1998 Einzelausstellungen, Galerie der Akademie, Rostow am Don (Russland)
2003 und 2002 Teilnahme an den Ausstellungen junger Künstler, Regionales Staatsmuseum der bildenden Künste, Rostow am Don (Russland)
2002 Einzelausstellung in einem Privathaus, Karmiel (Israel)
2002 Einzelausstellung zu den Tagen der jüdischen Kultur, Staatliches Maxim Gorkij‘ Theater, Rostow am Don (Russland)
2002 und 2001 Einzelausstellungen zu den Tagen der jüdischen Kultur, Galerie „Avantgarde“, Rostow am Don (Russland)
2002 - 1997 Teilnahme an den Ausstellungen junger Künstler, Galerie des Russischen Künstlerverbandes, Rostow am Don (Russland)
2002 - 1996 Teilnahme an den Ausstellungen der Dozierende und Studenten Rostower Staatlichen Akademie für Architektur und Kunst, Staatliches Regionalmuseum, Rostow am Don (Russland)
2001 Gruppenausstellung. Galerie des Flora-Zentrums, Rostow am Don (Russland)
2001 Einzelausstellung zu den Tagen der jüdischen Kultur, Staatliches Bibliothek, Pjatigorsk (Russland)
2000 Einzelausstellung, Galerie „Avantgarde“, Rostow am Don (Russland)
2000 Einzelausstellung, Galerie des Staatlichen Bibliothek, Rostow am Don (Russland)
1998 Einzelausstellung bei der Staatsphilharmonie, Rostow am Don (Russland)
1998 Einzelausstellung, Galerie zu Kinder, Rostow am Don (Russland)
Aufzeichnungen (Auswahl)
2005 Stipendium des Rostower Gebiets
2004 Stipendium des Rostower Gebiets
2002 Diplom für den Beitrag ins Kulturleben der Region. Aufzeichnung des staatlichen Kunstministeriums und des städtischen Jungendverbandes, Festival „Junge Künstler des Nordkaukasus“, Stawropol (Russland)
2002 Ehrenurkunde dem Sieger der Leistungsschau der Diplomprojekte der Studenten der Mitgliedshochschulen der Lehrmethodischen Vereinigung UMO, Staatliche S.G.Stroganow‘ Universität für Kunst und Industrie, Moskau (Russland)
2002 Diplom des zweiten Grades bei der Internationalen Leistungsschau der Diplomprojekte und der Arbeiten im Bereich Architektur, Minsk (Weißrussland)
2002 - 1996 7 Diplomen des zweiten und dritten Grades, Staatliche Akademie für Architektur und Kunst, Rostow am Don (Russland)
2001 Diplom für den besten Vortrag in Rahmen der wissenschaftlichen Konferenz, Staatliche Akademie für Architektur und Kunst, Rostow am Don (Russland)
2000 2-te Platz für die beste Kunstwerkausstellung, Staatliche Akademie für Architektur und Kunst, Rostow am Don (Russland)
2000 Diplom der Ausstellung „Museum – das Kulturzentrum des Nordkaukasus“, Regionales Staatsmuseum der bildenden Künste, Rostow am Don (Russland)
1999 1-te Platz für das beste Kunstwerk in Malerei, Staatliche Akademie für Architektur und Kunst, Rostow am Don (Russland)
1999 3-te Platz für das Projekt des Monumentes ,Der olympische Ruhm‘, Regionales Ministerium für Sport, Rostow am Don (Russland)
1999 Diplom des Festivals ‚Donskaja Vesna“ (Der Frühling am Don)
1999 Diplom der Ausstellung „Eintracht und Versöhnung“, Staatliches Kulturministerium, Rostow am Don (Russland)
1998 Diplom des ersten Grades für die Einzelausstellung, Staatliche Akademie für Architektur und Kunst, Rostow am Don (Russland)
1996 Die Ehrenurkunde für besondere Erfolge beim Erlernen der Graphik, Malerei und Komposition, Schule Nr. 35, Rostow am Don (Russland)